Eine der wohl geschmacklosesten Reden dieser Legislaturperiode hat der Abgeordnete Martin Sonneborn gehalten. Im Zusammenhang mit der Juncker-Rede zog Sonneborn den verstorbenen Altkanzler Dr. Helmut Kohl in einer Weise durch den Dreck, die seines Gleichen sucht. Er rühmte sich damit die „Kanzleraltlast Helmut Kohl abgeschaltet und entsorgt“ zu haben.

Der Chef der Europäischen Volkspartei Manfred Weber forderte das Präsidium im Anschluss dazu auf, Sonneborns Rede zu ahnden. Auch ich finde: Das geht gar nicht! Martin Sonneborn kennt bei seinen peinlichen Selbstdarstellungen keine Grenzen.