Das erfolgreichste Bildungsprogramm der Europäischen Union feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen. Seit 1987 haben neun Millionen Menschen an Erasmus-Austauschprogrammen teilgenommen. Auch ich gehörte dazu.

Zunächst wurden durch Erasmus nur Studenten finanziell unterstützt. Heute unterstützt das in Erasmus+ umgetaufte Projekt neben dem Hochschulbereich auch die Bereiche der Beruflichen-, Erwachsenen- und Schulbildung sowie Jugend und Sport.

Im Europaparlament in Straßburg überreichte Parlamentspräsident Antonio Tajani gemeinsam mit Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker in einem Festakt Preise an Vertreter aus allen teilnehmenden Ländern. Das Programm fördert nicht nur die internationale Kooperation und kulturelle Offenheit der Bildungseinrichtungen in Europa, sondern auch die europäische Identität, Integration, Mehrsprachigkeit und aktive EU-Bürgerschaft.

Auch persönlich kann ich das bestätigen! Im Rahmen von Erasmus durfte ich ein Auslandsjahr in Lausanne verbringen und kann nur jedem jungen Menschen motivieren, die vielen Vorteile des Programms zu nutzen. Benannt wurde das Programm übrigens nach Erasmus von Rotterdam, der sich bereits im 16. Jahrhundert für eine grenzüberschreitende Wissenschaft einsetzte.

Erasmus ist eine der besten Investitionen in junge Menschen und in die europäische Zukunft, da es Teilnehmern ermöglicht, die Vielfalt Europas zu erleben und kennenzulernen. Bis 2020 sollen weitere vier Millionen Lernende, Lehrende und Jugendbetreuer gefördert werden.

Glückwunsch Erasmus, weiter so!